Spock’s eye – Samurai – Augenbrauen
Das Anheben der äußeren Augenbrauen (Brauenlift) durch eine Botox-Behandlung der Glabella (Zornesfalte) beruht häufig weniger auf der Lähmung der Augenbrauen-Senker (Musculus depressor supercilii) als auf einer Teilschwächung des großen Stirnmuskels (Musculus frontalis). Durch die Schwächung der Stirnmimik im zentralen Bereich steigert der Patient häufig seine Mimik in dem unbehandelten Bereich. Dadurch kommt es zu einer, teilweise merkwürdig aussehenden, Anhebung der äußeren Augenbrauen.
Anhebung der Augenbrauen
Nach Raumschiff Enterpriese wird dieses Phänomen als Spock’s eye bezeichnet. In Japan ist der Begriff der Samurai-Augenbraue üblich, während die Polen diesen typischen Botox-Behandlungsfehler als Mephisto-Blick bezeichnen. Bei einer professionellen Botoxbehandlung sollte bereits vorbeugend gegen diese potenzielle Nebenwirkung behandelt werden.
Die unerwünschte Nebenwirkung des Spok’s eye darf nicht mit einem Brauenlift durch Botulinumtoxin verwechselt werden. Durch diese spezielle Behandlung können die Augen vergrößert werden – durch eine Anhebung der Brauen. Eventuelle Schlupflider werden dadurch verringert.