Botox ist ein Markenname für Botulinum Toxin Typ A

Botulinum Toxin wird von dem Bakterium Clostridium Botulinum produziert.

Wenn Botox in einen Muskel injiziert wird, so tritt nach einiger Zeit (üblicherweise 7-10 Tage) ein lokaler Effekt ein. Es blockiert die Kommunikation zwischen Nervenendungen und Muskelfasern in der direkten Umgebung der Injektionsstelle (in einem Radius von etwa 2cm), dieses verursacht eine Schwächung der anliegenden Muskeln.

Wofür wird Botox benutzt?

Botox wird zur nicht-chirurgischen Behandlung von verschiedenen Falten benutzt. Typischerweise lassen sich Personen zwischen 18-65 Jahren mit Botox behandeln. Botox wirkt, indem die Signalübetragung von Nerven blockiert wird, die für die Kontraktionen der Gesichtsmuskeln, die Falten verursachen, verantwortlich sind.

Wer kann sich mit Botox behandeln lassen?

Dies muss Ihr Arzt entscheiden. Üblicherweise spricht nichts gegen eine Behandlung, es sei denn Sie sind schwanger oder stillen. Zudem sollten Sie nicht unter Krankheiten leiden, die Ihre Nerven- oder Muskeltätigkeiten beeinflussen.

Die Behandlung:

Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird mehrere winzige Injektionen vornehmen. Hierzu wird eine sehr dünne Nadel verwendet, so dass die Behandlung nahezu schmerzfrei abläuft. Das Botox selber kann ein wenig brennen, dieser Schmerz lässt jedoch schon nach wenigen Sekunden nach. Um das Botox gezielt einsetzen zu können, wird Ihr Arzt Sie während der Behandlung darum bitten, beispielsweise die Stirn nach oben zu ziehen, grimmig zu gucken, oder die Augen zusammen zu kneifen. So kann Ihr Arzt sehen, an welcher Stelle er die Injektion setzen muss, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Nach der Injektion:

Nach etwa 7-10 Tagen werden Sie den Effekt bemerken. Ihre Falten werden schwächer- wenn Sie früh mit der Behandlung begonnen haben, werden diese sogar ganz verschwinden. Der Effekt hält etwa 4 Monate. Dann muss die Unterspritzung wiederholt werden.

Wie oft kann eine Botoxbehandlung durchgeführt werden?

Man sollte nicht öfter als alle drei Monate unterspritzt werden. Manche Personen kommen mit einer Behandlung pro Jahr aus, andere müssen zu Anfang schon nach zwei Monaten wieder behandelt werden. Nach und nach werden die Muskeln jedoch dünner und schwächer, was dazu führt, dass meist zwei Faltenbehandlungen pro Jahr ausreichend sind.

Wie teuer ist eine Unterspritzung mit Botox?

Das hängt von der Region ab, die man behandeln lassen möchte – so sind beispielsweise für die Krähenfüße weniger Einheiten nötig als für die Zornesfalte.

Mögliche Nebenwirkungen:

-Einen Tag nach der Unterspritzung klagen manche Patienten über Kopfschmerzen

-Manche Personen haben nach der Botoxbehandlung keine Migräne mehr- ein willkommener Nebeneffekt

- die Injektionstellen können für eine kurze Zeit gerötet oder Mückenstich-ähnlich geschwollen sein.

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