Qualität für Unterspritzungen: Hyaluron-Praxis

Zornesfalte

Faltenbehandlung bei Zornesfalten mit Botox®

Häufiges Zusammenziehen der Augenbrauen bei Ärger, AnstrengungZornesfalten zwischen den Augenbrauen und Müdigkeit führt zur Ausprägung der Zornesfalte (Konzentrationsfalte). Diese kann als einzelne Falte oder als doppelte Zornesfalte erscheinen. Da neben der Hautalterung starke Mimik-Bewegungen die Hauptursache sind, ist die Botox®-Faltenbehandlung die günstigste Therapie.

Als Musculi corrugator supercilii werden die Fasern der Stirnmuskulatur, die für die Kontraktion der Glabella-Region zuständig sind, bezeichnet. Die Fasern dieser Muskeln sind länger als der Diffusionsweg von Botulinumtoxin. Die Vollständigkeit der Lähmung dieser Muskeln ist also von der Dosierung und der Anzahl der Botox®-Injektionen abhängig. Durch Diffusion der Botulinumtoxin-Lösung werden benachbarte Muskeln und angrenzende Drüsen dem Botox®-Effekt ausgesetzt. Eine typische Nebenwirkung der Schwächung der Mm. corrugator supercilii im oberen Anteil ist die Schwächung des Stirnmuskels (Musculus frontalis). Dadurch kann es zu einem Absinken der Augenbrauen kommen, welches nicht mit einem Oberlid-Hängen zu verwechseln ist. Das Absinken der Augenbrauen kann bei einen Hautüberschuss des Oberlids eine Botox®-Injektion als eher nicht günstige Nebenwirkung der Botox®-Faltenbehandlung angesehen werden. Der erfahrene Behandler wird entsprechend andere Injektionsstellen, z.B. Stirnmitte oder in größerem oder kleineren Abstand zur Augenbraue, wählen. Eine Botox®-Injektion im Bereich der Augenbrauen wird den Augen-Ringmuskel (Musculus orbicularis oculi) mitbehandeln, so dass es zu einer Vergrößerung der Augen und einem Brauenlift kommt. Eine Botox®-Faltenbehandlung der Zornesfalte nahe der Nasenwurzel (Glabella) kann die Tränenproduktion der Tränendrüsen beeinflussen und vorrübergehend zu trockeneren Augen führen.

Alle diese Nebenwirkungen hat der Faltentherapeut zu berücksichtigen. Üblicherweise erreicht man die besten Ergebnisse in einer Fachpraxis für Faltenunterspritzung. Hier herrscht der grösste Erfahrungsschatz bzgl. der besten Dosierung und Verteilung. Grundsätzlich steigt die Rate der unerwünschten Begleiterscheinung mit der verwendeten Dosierung. Um mit einer geringen Botox®-Dosierung bei der Faltenbehandlung der Zornesfalte auszukommen ist ein frühzeitiger Beginn der Faltenbehandlung zu empfehlen. Weiterhin sollte eine nach mehreren Botox®-Behandlungen verbliebene Falten-Linie (gebrochene Haut) nicht mit höheren Dosierungen von Botulinumtoxin behandelt werden. Eher günstig ist die gleichzeitige Anwendung einer stabilisierenden und hautregenerierenden Hyaluronsäure zu empfehlen. Durch einen niedrig-dosierten Einsatz beider Substanzen zur Faltenbehandlung erreichen Sie den günstigsten langanhaltenden Effekt bei wenig Nebenwirkungen und geringen Kosten.

Behandlungsablauf einer Botox®-Faltenbehandlung

Der Faltenspezialist wird nach bereits erfolgten Faltenbehandlungen, den verwendeten Produkten und deren Mengen fragen. Sehr wichtig sind Informationen über Operationen des Gesichts in der Vorgeschichte und gewebliche oder neurologische Asymmetrien. Das zu behandelnde Areal, bzw. einzelne Falten, werden festgelegt und eine Botox®-Dosierung geplant. Manche Ärzte malen die Injektionspunkte vor der Behandlung an, andere erarbeiten diese dynamisch durch Muskelkontraktionen während der Unterspritzung. Eine Dokumentation über Lokalisation und verwendete Botox®-Einheiten ist üblich. Seitenungleiche Injektionen sind besonders zu vermerken.

Die Injektionen mit einer sehr feinen Kanüle sind schmerzarm. Eine vorherige Kühlung mag die Botox®-Injektion angenehmer machen, aber die reaktive Hyperämie (verstärkte Durchblutung) nach Abnehmen des Coolpads wird eine größere Diffusionsstrecke des Medikaments verursachen. Das ist nicht erwünscht. Wichtiger als Kühlung ist eine sanfte Kompression unmittelbar nach der Injektion; damit wird dem Entstehen eines Blutergusses vorgebeugt. Ein zügiger Behandlungsablauf ist hier sinnvoll.

Je nach Muskelkraft, setzt die Botox®-Wirkung nach drei bis sechs Tagen ein und erreicht nach sieben bis zehn Tagen den maximalen Effekt. Eine Kontrolle durch den Arzt oder erfahrenen Anwender sollte zwischen dem achten und zehnten Tag erfolgen. Manchmal ist es nötig wenige Einheiten nachzuspritzen, da ungleiche Diffusionen oder venöser Abtransport unerwünschte ungleiche oder einfach noch zu viel Mimik ermöglichen. Hier ist wiederum die Dokumentation wichtig, um das Behandlungsschema im weiteren Behandlungsplan anzupassen. Bereits ab der dritten Woche nach der Behandlung nimmt die Muskelkraft durch Neuaussprossung der Nervenenden wieder zu. Jetzt sollte kein Nachspritzen von Botulinumtoxin mehr erfolgen um eine Antikörperbildung zu vermeiden. Die nächste Behandlung mit Botox® ist nötig, sobald die Zornesfalte wieder eine Tendenz zur Verschlimmerung zeigt. Der Abstand der Behandlungen nimmt mit schwächer werdender mimischer Muskulatur zu.

Was kostet die Behandlung der Zornesfalte?

Eine Übersicht über den üblichen Preis der Behandlung und die Kosten finden Sie in der Übersicht über Preise und Kosten von Faltenbehandlungen.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Übliche und seltene Nebenwirkungen und Komplikationen sind erreichen Sie über den Link: Risiko und Gefahren einer Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin.

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