Augenringe, Tränensäcke
Dunkle Augenringe oder eine tiefe Tränenrinne unter den sog. Tränensäcken vermitteln einen müden und ‘fertigen’ Gesichtsausdruck. Von Natur aus ist die Haut am unteren Unterlid sehr dünn und das Unterhautfettgewebe schwach ausgeprägt. Im Verlauf des Lebens nimmt diese Struktur ab, bzw. wandert mit dem absackenden Mittelgesicht nach unten. Eine Anschoppung der Haut und damit dicht-liegende Pigmente kann zu dunklen Augenringen führen. Weitere Ursachen für dunkle Augenringe sind die durch dünne Haut durchscheinenden venösen Blutgefäße und eine Schattenbildung in der Tränenrinne durch die Tränensäcke.
Dunkle Augenringe mit Hyaluronsäure auffüllen
Diese Ursachen für Augenringe lassen sich durch ein Auffüllen der Trännenrinne bzw. Tränenfurche mit Hyaluronsäure behandeln. Nach dem Unterspritzen der Augenringe wirken die Tränensäcke weniger prominent, das Auge weniger eingefallen und der gesamte Gesichtsausdruck wirkt erholt.
Wie bei allen Unterspritzungen besteht die Gefahr der Entstehung eines Blutergusses. Bei dieser Lokalisation der Hyaluronsäure-Behandlung ist die Wahrscheinlichkeit einer Hämatombildung höher als bei anderen Faltenunterspritzungen. Obwohl diese Unterspritzung kein besonderes Schmerzmanagement bedarf, sollte das Auffüllen der Augenringe bzw. der Tränenfurche mit Hyaluronsäure in einer Fachpraxis für Faltenunterspritzung durchgeführt werden. Hier wird schon während der Behandlung auf das Vermeiden großer Hämatome Wert gelegt. Durch die Feinheit der Haut ist ein akribisches Arbeiten erforderlich, damit keine Überkorrekturen oder Unebenheiten zum Behandlungsergebnis dunkler Augenränder oder tiefer Tränenfurchen werden.