Nebenwirkungen
Gefahren durch Hyaluronsäure? – Risiken und Nebenwirkungen
Durch das Material Hyaluronsäure geht keine Gefahr aus, da es weder Allergien noch Abstossungsreaktionen auslöst. Durch die Mechanik der Unterspritzung selbst werden kleinere Blutgefäße verletzt, so dass es zu einem Hämatom (blauen Fleck) kommen kann. Dieses Risiko wird erheblich durch eine Kompression nach der Faltenunterspritzung oder der Gewebevergrößerung vermindert. Das implantierte Gel übt einen gewissen Gewebedruck in der Umgebung aus, durch dass es zur Kompression von Blutgefäßen kommen kann. Eine Unterspritzung sollte nur mit so viel Druck ausgeführt werden, dass es die Blutversorgung nicht gefährdet. Über nicht-mechanische und immunologische Wirkungen lesen Sie bitte unter Studien über Hyaluronsäure.
Knubbel, Knötchen und Unebenheiten
Hochstabiliserte Hyaluronsäure ist in der Haut tastbar. Es sollte bei einer Unterspritzung so angeordnet werden, dass diese ‘Knötchen’ nicht sichtbar sind. Große Mengen von Hyaluronsäure an einem begrenzten Ort können einer unkomplizierten Integration in das körpereigene Gewebe entgegenstehen und eine Verkapselung verursachen. Länger bestehende sichtbare Knubbel können durch Hyaluronidase aufgelöst werden. Hilfestellung bei Knubbeln und Knötchen.
Verfärbung
Hyaluronsäure ist klar und farblos. Durch den Charakter einer leichten Säure rötet sich die Haut über dem Unterspritzungsort für wenige Stunden nach der Unterspritzung. Eine zu oberflächliche Injektion kann durch Reflexion verschiedene Farben annehmen. Starke Hämatome nach der Faltenunterspritzungen sind zu vermeiden, weil nicht alle Patienten diese komplett abbauen können und es zu bläulichen oder bräunlichen permanenten Verfärbungen kommen kann. Außerdem kann eine zu oberflächliche Unterspritzung durch eine örtliche Durchblutungsminderung vorübergehend eine hellere Haut im Sinne einer weißlichen Verfärbung hinterlassen.